Störungen in Bulgarien und der Türkei

Zug in der Türkei

27. Juli 2016
Zurzeit ist sowohl das bulgarische als auch das türkische Eisenbahnnetz wegen Bauarbeiten von Störungen betroffen. Falls Sie planen, durch Bulgarien oder die Türkei zu reisen, lesen Sie bitte weiter. Die folgenden Informationen sind vor allem für Personen von Bedeutung, die mit dem Balkan-Express oder dem Bosporus-Express nach Istanbul reisen möchten.


Bauarbeiten in Bulgarien

Die Bauarbeiten in Bulgarien wirken sich in großem Maße auf die internationalen Zugverbindungen in die Türkei aus. Der Balkan-Express von Sofia nach Istanbul fährt nur bis nach Yabalkovo. Ab dort fahren Ersatzbusse nach Dimitrowgrad und weiter nach Kapikule in der Türkei. Ihr Interrail-Pass gilt für diese Busse. Die Busfahrt dauert etwa 3 Stunden und 20 Minuten.

Der Bosporus-Express von Bukarest nach Istanbul fährt nur bis nach Gorna Orjachowiza. Ab dort fahren Ersatzbusse nach Dimitrowgrad und weiter nach Kapikule in der Türkei. Ihr Interrail-Pass gilt für diese Busse. Bitte beachten Sie, dass diese Busfahrt mindestens 7 Stunden dauert.

Bauarbeiten in der Türkei

Bitte beachten Sie bei Reisen in die Türkei, dass alle aus Europa kommenden Züge in Kapıkule halten. Zwischen Kapıkule und Istanbul fährt ein Ersatzbus, für den Ihr Interrail Pass gilt. Falls Sie in die andere Richtung reisen, nehmen Sie Ihre Reservierung am Bahnhof Istanbul Sirkeci vor, bevor Sie mit dem Ersatzbus nach Kapıkule fahren.

Es gibt keine Züge mehr, die ab dem oder zum Bahnhof Istanbul Haydarpaşa verkehren. Sie können mit einem Bus nach Eskişehir fahren, diese Reise ist allerdings nicht in Ihrem Interrail Pass enthalten. Zwar finden am Bahnhof in Eskişehir gerade Bauarbeiten statt, dennoch sollten Sie Anschluss nach Ankara und in die restliche Türkei erhalten.

Die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke in der Türkei

Die türkische Bahngesellschaft (TCDD) baut die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke des Landes innerhalb Europas. Die Zugstrecke verbindet die Landeshauptstadt Ankara durch den neuen Bosporus-Tunnel mit dem Bevölkerungszentrum Istanbul. Die neue Strecke soll etwa 17 Millionen Menschen befördern und Reisezeiten sowie Umweltverschmutzung reduzieren.

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